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26.04.2018

Schwarmintelligenz als Recruiting-Instrument

Die Prioritäten der Arbeitnehmer haben sich verändert. Zunehmend geben die sogenannt weichen Faktoren den Ausschlag bei der Wahl eines neuen Jobs und Arbeitgebers. Das stellt Unternehmen beim Recruiting vor neue Herausforderungen. Denn im Gegensatz zu den harten Faktoren wie Gehalt, Pensionskasse, Benefits, Ferien, Infrastruktur usw. lassen sich weiche Faktoren nicht mit Eigenstatements des Unternehmens beweisen.

Kein Arbeitgeber wird auf seiner Website schreiben, das Arbeitsklima sei in seinem Betrieb schlecht. Auf jeder Karriere-Website ist zu lesen, die Mitarbeiter seien das höchste Gut und dementsprechend sei auch deren Wertschätzung. Und ob die postulierten ausgezeichneten Karrierechancen tatsächlich ausgezeichnet sind, lässt sich erst später (oder zu spät) verifizieren – dann nämlich, wenn man bereits im Unternehmen arbeitet.

Wer sich für einen neuen Job entscheidet, will aber vor allem eines: Sicherheit, die richtige Wahl zu treffen. Nicht erstaunlich deshalb, war eine Bewerberbefragung von Yourcareergroup 2017 ergeben hat: Für 37 Prozent ist ein gut bewerteter Arbeitgeber wichtiger als das Gehalt. Denn Bewertungen sind die einzige Möglichkeit, von aussen die Arbeitgeberqualität eines Unternehmens zu beurteilen.

Jeder Jobsuchende, der die Wahl zwischen mehreren Angeboten hat, wird deshalb Arbeitgeber-Bewertungen als wichtiges Entscheidungskriterium in die Waagschale werfen. Ganz einfach deshalb, weil ihm die sogenannte Schwarmintelligenz der bestehenden Mitarbeitenden von aussen einen Blick ins Unternehmen ermöglicht.

Aus diesem Grund sind Bewertungen heutzutage für Arbeitgeber ein wichtiges Asset im Recruiting. Allerdings reicht es nicht, darauf zu warten, dass Mitarbeiter eventuell einmal eine Bewertung auf einer Bewertungsplattform verfassen. Sondern Arbeitgeber tun gut daran, aktiv bei ihren Mitarbeitern Bewertungen einzuholen und sie so aufbereiten zu lassen, dass sie auf der eigenen Karriere-Website neutral ausgespielt werden können. Denn wer dort zusätzlich zu den Eigenstatements auch die objektivierten und repräsentativen Bewertungen seiner Mitarbeiter präsentiert, verschafft sich einen – vielleicht entscheidenden – Vorteil gegenüber seiner Fachkräfte-Konkurrenz.